Nicht befördert wegen Verleumdung der CSSR.
April 4th, 2008
Ein tschechischer Flüchtling in München schreibt Anfang der siebziger Jahre seinem Onkel in Prag.
Er schließt seinen Brief mit den Worten: »Hoffentlich erhältst Du diese Zeilen. Eure Postzensur soll zur Zeit ja sehr streng sein.«
Nach drei Wochen kommt der Brief mit dem Vermerk zurück: »Nicht befördert wegen Verleumdung der CSSR. Bei uns gibt’s keine Postzensur.«
